Information

Entdecken Sie die Zukunft der Glasreinigung mit dem Osmose-Glasreinigungsservice von TrippTeam Reinigungsservice. Unsere Methode nutzt speziell aufbereitetes Wasser, um jedes Mal ein fleckenfreies und streifenfreies Ergebnis zu erzielen. Erfahren Sie mehr über die Vorteile und warum diese Technik der herkömmlichen Reinigung überlegen ist.

Häufig gestellte Fragen

Haben Sie Fragen zu unserer Osmose-Glasreinigung? Hier finden Sie Antworten. Entdecken Sie unsere FAQs, um den Ablauf, die Vorteile und zu erfahren, wie diese Methode die Sauberkeit Ihrer Fenster verbessern kann.

Bei TrippTeam Reinigungsservice ist es uns wichtig, dass Sie umfassend informiert sind.

Was ist Osmosewasser?

Osmosewasser ist Wasser, das durch einen speziellen Filterprozess gereinigt wurde, um nahezu alle Mineralien und Verunreinigungen zu entfernen. Dies macht es ideal für die Glasreinigung, da es keine Rückstände hinterlässt.

Osmosewasser ist zunächst einmal ein umgangssprachlicher Begriff für Wasser, das nur noch (bzw. zu fast 100%) aus Wassermolekülen besteht und dass in der Regel mit einer echten Osmoseanlage erzeugt bzw. gefiltert wurde (oder mit einem Mischbettharz). Verwandte bzw. synonyme Begriffe, die euch bei Reinigungsarbeiten, aber auch in der Industrie oder bei chemischen Prozessen begegnen und die alle das gleiche meinen sind: Reinwasser, Prozesswasser, Reinstwasser, Produktwasser, Permeat, ultrareines Wasser, demineralisiertes Wasser, deionisiertes Wasser, destilliertes Wasser, entsalztes Wasser usw.. 

Die Flüssigkeit, die wir im Alltag "Wasser" nennen und die z.B. bei uns aus einem Wasserhahn kommt, besteht bei Weitem nicht nur aus "echten" Wassermolekülen (H2O) und unterscheidet sich daher deutlich vom eingangs erwähnten Osmosewasser. Im unbehandelten Leitungswasser befinden sich neben zahlreichen Mikroorganismen und gelösten Mineralien und Stoffen wie Eisen oder Mangan in der Regel auch viele Calcium- und Magnesium-Moleküle. In Kombinaion kennen wir die beiden unter dem Sammelbegriff "Kalk". Sie machen zusammen die sogenannte Carbonathärte des Wassers aus (einen Teil der Gesamthärte). Eben diese beiden "Kollegen" sind es vorrangig, die wir bei der Reinigung nach der Abtrocknung - also nach dem Verdunsten der H2O Moleküle - nicht mehr auf den gereinigten Flächen haben wollen. Sie würden unschöne Flecken ergeben und zudem die Neuverschmutzung der Flächen massiv befördern. Zudem verhindern sie im Wasser gelöst die eigentlich tollen, reinigungsaktiven Eigenschaften von Reinwasser bzw. Osmosewasser, die dadurch entstehen, dass das Wasser die zuvor entzogenen Mineralien dringend "zurückhaben" will und daher "auf der Suche nach Mineralien" Schmnutz und auch organische Stoffe aufschwämmt und in Bewegung bringt. 

Um festzustellen ob ein Wasser ein Osmosewasser bzw. Reinwasser ist, empfiehlt es sich, den sogenannten Leitwert des Wassers zu ermitteln. Der Leitwert, den wir in PPM oder Microsiemens messen, gibt an, wie gut Strom durch das Wasser zu leiten ist. Je weniger Fremdpartikel im Wasser enthalten sind, desto schlecher leitet das Wasser den Strom. Absolut reines H20 leitet übrigens garkeinen Strom.
Für Reinigungsarbeiten hat sich die Maßeinheit "PPM" etabliert. Diese bedeutet "Part Per Million" und gibt die tatsächliche Anzahl an Fremd-Molekülen an, die pro 1.000.000 H2O-Moleküle im Wasser anzutreffen sind. Unser Leitungswasser in Deutschland kommt auf Leitwerte zwischen ca. 100-520 PPM  - also 100-500 Fremdkörper pro 1.000.000 H2O-Moleküle. Von Reinwasser bzw. Osmosewasser sprechen wir, wenn eine Reinheit von unter 30 PPM erreicht ist. Diese ist zur Solar- und Fassadenreinigung geeignet. Für die Reinigung von Fenster bzw. durchsichtigen Flächen benötigen wir sogar einen Reinheitsgrad von unter 15 PPM.  1 Grad Deutscher Härte (1° DH) entspricht übrigens 17,8 PPM. Entsprechend wird für die Glasreinigung eine Härte von "unter 1°DH" und für die Solarreinigung von ca. "unter 2°DH" benötigt. 

Osmosewasser für Glasreinigung sinnvoll?

Ja, Osmosewasser ist sehr sinnvoll für die Glasreinigung. Durch die hohe Reinheit des Wassers wird vermieden, dass Kalkflecken oder Streifen auf dem Glas zurückbleiben, was zu einem klaren und sauberen Ergebnis führt. Es ist umweltfreundlicher, da weniger oder keine Reinigungsmittel benötigt werden.

Osmosewasser hat die Eigenschaft, dass es zu quasi 100% verdunstet. Die Zuvorabgewaschenen Flächen können dadurch bedingt einfach "nass stehen gelassen werden". Neben weiteren, positiven Eigenschaften, ist dies der Schlüssel um vom Boden aus mit Carbon-Stangen in bis zu 25 Metern Höhe Fenster reinigen zu können. Dies eröffent die Möglichkeit auf teure Hubsteiger verzichten zu können, komplexe und gefährliche Leiter- bzw. Gerüstarbeiten zu vermeiden, den Einsatz von Chemie zu verringern (zudem kein Auffangen der Schmutzflotte nötig), die Intervalle zwischen den Reinigungen und die Neuanschmutzung zu vergrößern und dabei ontop die Arbeitsgeschwindigkeit im Vergleich zur klassischen Glasreinigung drastisch zu erhöhen. Schließlich lässt sich eine Waschbürste hier zielsicher und flächendeckend bis in extreme Höhen über die zu reinigende Fläche führen. Ein nachträgliches "Abziehen" der Flächen, wie es beim Einsatz von Seifen, Tensiden oder eben kalkhaltigem Leitungswasser notwendig wäre, schafft man allenfalls noch in 4-5 Metern Höhe. Wer sich in der klassischen Glasreinigung auskennt, weiß hier sehr gut, wie schwierig dies ist, wenn es auf ein streifen- und fehlerfreies Ergebnis ankommt.

Eine weitere, extrem positive Eigenschaft von Osmosewasser ist übrigens dessen reinigungsaktive Wirkung. Diese entsteht dadurch, dass das Wasser bzw. die verbleibenden H2O-Moleküle die zuvor entzogenen Mineralien unter allen Umständen "zurück haben will". Hier gibt es an den Molekülen vereinfacht gesagt freie, geladene "Andockstellen für Mineralien", die besetzt werden müssen. Diese Eigenschaft erzeugt eine Reinigungsaktivität und schwämmt den Schmutz auf und bringt diesen in Bewegung, ähnlich der Vorgänge, die beim Einsatz von Tensiden und Seifen geschehen. Dies kann Reinwasser bzw. Osmosewasser erheblich besser als unbehandeltes Leitungswasser. 

Hier die Vorteile der Glasreinigung mit Osmosewasser noch einmal auf einen Blick:

  • Reinigung vom Boden aus in bis zu 25 Meter Höhe
  • dadurch oft keine Hubsteiger-Kosten
  • bei deutlich höhere Arbeitsgewschindigkeit
  • und deutlich verbesserte Arbeitssicherheit
  • und deutlich weniger Chemieeinsatz
  • und spürbar verzögerte Neuanschmutzung der Flächen
  • und kein Auffangen der Schmutzflotte notwendig
  • Einsatz auch auf Fassaden, PV-Anlagen und Solarpanels möglich

Trocknet das Wasser wirklich rückstandlos auf?

Ja, Osmosewasser trocknet in der Regel rückstandslos auf Glasoberflächen. Da es frei von Mineralien und Verunreinigungen ist, bleiben keine Flecken oder Streifen zurück, wenn das Wasser verdunstet.

Diese Frage über einen Blogeintrag zu beantworten ist natürlich recht einfach: Ja, Reinwasser mit unter 15 PPM Leitwert trocknet ohne Rückstände auf. Falls Ihr dies formal nicht glauben könnt, hier einige Gedanken dazu, die euch letztlich auch ein einfaches Experiment zum Nachmachen ermöglichen. Zudem laden wir natürlich alle dazu ein, dies zu testen bzw. hierzu einfach mal in unsere Ausstellung zu kommen.

Zum Experiment: 

Wer keine Osmose-Anlage und kein Mischbettharz hat und nicht zu uns kommen möchte, kann zunächst einmal ein Schnapspinnchen voll Leitungswasser auf eine Glasscheibe kippen und antrocknen lassen. Das Ergebnis sind Flecken, die aus allen Molekülen im Wasser bestehen, die eben keine H2O-Teilchen sind. Das H2O verdunstet komplett. Schließlich ist die Scheibe abhängig von der Temperatur und Luftfeuchtigkeit im jeweiligen Raum spätestens nach einigen Stunden trocken - oder? Wenn man sich nun vorstellt, dass man Wasser auftrocken lässt, dass eben nur noch aus H2O-Molekülen besteht, fällt es vielleicht leichter, sich den Effekt auch ohne Anschauungsmateril vorstellen zu können. Wer noch zweifelt kann sich im Supermarkt eine Flasche destillietes Wasser besorgen. Dieses Wasser besitzt ausdrücklich nicht die Reinheit, welche das Wasser aufweist, dass mit einer Osmoseanlage oder einem Mischbettharz gewonnen wird. Wir sind hier in der Regel bei destilliertem Wasser lediglich bei 15-30 PPM (Destillation ist übrigens ein anderes Verfahren zur Entmineralisierung von Wasser). Trotzdem wird kaum etwas sichtbar sein, wenn an Stelle des Leitungswasser ein Schnapspinnchen voll destilliertem Wasser auf der selben Scheibe ausgekippt wird und das H2O später verdunstet ist. 

Dass diese Technik in den letzten 20 Jahren zum Industriestandard in der Glas-, Fassaden- und PV-Reinigung entwickelt hat und man nur noch selten Glasreiniger sieht, die in einem Hubsteiger stehen, ist ein weiteres Indiz dafür, dass der Ansatz "Osmosereinigung" funktioniert.